Südafrika

Offizieller Ländername: Republik Südafrika (Republic of South Africa)
Lage: 22 bis 35 Grad südliche Breite, 17 bis 33 Grad östliche Länge
Fläche des Landes: 1.219.912 qkm (= 3,4 mal Deutschland)
Hauptstadt: Pretoria; ca. 1 Mio. Einwohner (Großraum über 2 Mio. Einwohner)
Bevölkerung: 47,85 Mio. (Juli 2007)
Landessprachen: Alle elf Landessprachen sind offizielle Sprachen: isi Zulu (23,8%), isi Xhosa (17,6%), Afrikaans (13,3%), sePedi (9,4%), English (8,2%), setswana (8,2%), seSotho (7,9%), xiTsonga (4,4%), siSwati (2,7%), tshiVenda (2,3%), isiNdebele (1,6%), andere Sprachen (0,6%). Deutsch gehört zu den von der Verfassung geförderten 14 anderen Sprachen
Nationaltag: 27. April ("Freedom Day"; Tag der ersten freien Wahlen 1994)
Staats-/Regierungsform: Präsidialdemokratie mit föderativen Elementen. Seit 2004: Regierung: ANC. Oppositionsparteien: DA ,UDM, ACDP, IFP, ID u.a
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: u.a. Vereinte Nationen, NAM (Blockfreie Länder), AU, SADC, Commonwealth, WTO, UNCTAD, ICAO, IDA, IFC, IWF, ILO, IMO, ITU, UPU, WMO, WHO, IPU, IBRD, FAO

 

Wirtschaftslage

Bruttoinlandsprodukt (BIP, nom.) 
Mrd. R: 2005: 1.541; 2006: 1.741; 2007: 1.994; Schätzung: 2008: 2.258 
Mrd. US$: 2005: 242; 2006: 257; 2007: 283; Schätzung: 2008: 296 

Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in %, real): 2006: +5,0 2007: +5,0

Inflationsrate (%) 2007: 6,0 (gesch.); 2008: 5,5 (progn.); 2009: 5,0 (progn.) 

Arbeitslosigkeit (%) 2007: 24,2 (gesch.); 2008: 24,0 (progn.); 2009: 22,5 (progn.) 

Mit einem Wirtschaftswachstum von 5,1 Prozent im Jahr 2007 und einem prognostizierten Wachstum von 3,8 Prozent für das Jahr 2008 lässt Südafrikas Wirtschaft kurzzeitig etwas nach. 

Die Einfuhr betrug im letzten Jahr 78,5 Milliarden US$ und war somit um 16,8 Prozent gestiegen. Die Ausfuhr stieg um 19,7 Prozent auf 68,8 Milliarden US$. 

Südafrikas Haupteinfuhrgüter waren 2007 Maschinen, Apparate, Geräte mit
25,6 Prozent, Mineralprodukte mit 19,6 Prozent sowie Beförderungsmittel mit
12,0 Prozent und Chemische Erzeugnisse mit 8,1 Prozent. 

Bei den Ausfuhrgüter sah es 2007 folgendermaßen aus: Perlen, Edelsteine, Münzen führten mit insgesamt 26,9 Prozent vor Unedlen Metallen mit 18,0 Prozent und Mineralprodukten mit 16,4 Prozent.

Zu Südafrikas Hauptlieferländern zählten 2007 Deutschland (12,6 %), die VR China (10,1 %), die USA (7,6 %), Japan (6,5 %), Saudi-Arabien (5,3 %) sowie Großbritannien (5,0 %). 
Hauptabnehmerländer waren Japan (10,7 %), die USA (10,4 %), Großbritannien
(8,0 %), Deutschland (6,8 %) sowie die Niederlande (4,7 %) und die VR China
(3,6 %). 

Der Handel mit Deutschland stellte sich wie folgt dar: 
Die deutsche Einfuhr betrug 2007 nach vorläufigen Zahlen 4,40 Milliarden Euro und wuchs damit um 4,5 Prozent. Die deutsche Ausfuhr hingegen fiel um 3,3 Prozent auf nun 7,12 Milliarden Euro. Insgesamt belegte Südafrika Rangstelle 27 sowohl bei der deutschen Einfuhr als auch bei der deutschen Ausfuhr. 

Zu den deutschen Einfuhrgütern zählten 2007 Maschinen (20,2 %), NE-Metalle
(18,6 %), Rohstoffe (18,1 %), Eisen u. Stahl (7,3 %) und Nahrungsmittel (5,3 %).

Die Menge der deutschen Ausfuhrgüter bestand aus Kfz und –Teilen (29,8 %), Maschinen (21,2 %), chemische Erzeugnisse (11,8 %), Elektronik (10,1 %), und Elektrotechnik (6,2 %). 

Auslandshandelskammer
Southern African – German Chamber of Commerce & Industry 
P.O. Box 87078
Houghton 2041 
South Africa
Tel.: +27 (0)11 486 2775 
Fax: +27 (0)11 486 3625 
E-mail: info(at)germanchamber.co.za
Internet: www.germanchamber.co.za

IHK-Schwerpunktkammer 
IHK Mittlerer Niederrhein 
Nordwall 39
47798 Krefeld 
Telefon +49 (0) 2151 635 - 0 
Telefax +49 (0) 2151 635 - 338 
E-Mail ihk(at)krefeld.ihk.de
Internet: www.krefeld.ihk.de

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