Korea

Offizieller Ländername: Republik Korea / Daehan Minguk
Geographische Lage: Südlicher Teil der koreanischen Halbinsel, Grenze zwischen Süd- und Nordkorea: etwa 38. Breitengrad
Fläche: 99.538 Quadratkilometer
Bevölkerung: 48,5 Millionen Einwohner, jährliches Wachstum: 0,33% (2007)
Hauptstadt: Seoul
Landessprache: Koreanisch
Geschäftssprachen: Koreanisch, Englisch
Nationaltag (Datum, Bezeichnung): 3. Oktober, "National Foundation Day", mythologischer Gründungstag
Unabhängigkeit: 15. August 1945
Staatsform/Regierungsform (Bezeichnung): Republik mit Präsidialverfassung, nur eingeschränkte Selbstverwaltung der Kommunen und Provinzen
Mitgliedschaft in Internationalen Organisationen: UNO 1991, Weltbank 1955, Internationaler Währungsfonds (IWF) 1955, Asiatische Entwicklungsbank 1966, Welthandelsorganisation (WTO) 1995, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 1996

Rohstoffe
Agrarisch: Reis, Gerste, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse, Tabak
Mineralisch: Kohle, Magnesit, Eisen, Graphit, Blei, Zink, Wolfram, Gold, Silber

Währung
Bezeichnung: Won (W)
Wechselkurs: 15.4.08: 1 US$ = 982Won; 1 Euro = 1.549Won
Jahresdurchschnitt 2007: 1 US$ = 929Won; 1 Euro = 1.273Won; 2006: 1 US$ = 955 Won; 1 Euro = 1.199 Won; 2005: 1 US$ = 1.024 Won; 1 Euro = 1.274 Won

 

Wirtschaftslage

Bruttoinlandsprodukt (BIP; nom.)
Bill. Won: 2005: 810,5; 2006: 848,0; 2007: 901,2
Mrd. US$: 2005: 791,5; 2006: 888,3; 2007: 970,1

Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in %, real): 2005: +4,2; 2006: +5,1; 2007: +5,0; 2008 (Prognose): +4,6

Inflationsrate (%): 2005: 2,8; 2006: 2,2; 2007: 2,5

Arbeitslosigkeit (%): 2005: 3,7; 2006: 3,5; 2007: 3,2

Koreas Einfuhr betrug im Jahr 2007 356,8 Milliarden US$. Damit war die Gesamteinfuhr um 15,3 Prozent gestiegen, Die Ausfuhr stieg um 14,1 Prozent auf 371,5 Milliarden US$.
Bei der Einfuhr ins Land handelte es sich meistens um mineralische Brennstoffe, etc. (27,0 %), Maschinen (9,3 %) oder chemische Erzeugnisse (9,1 %).
Bei den Ausfuhrgütern waren Straßenfahrzeuge mit 13,2 Prozent, Nachrichtentechnik/Radio/TV mit 12,5 Prozent, chemische Erzeugnisse mit 10,1 Prozent und elektronische Bauelemente mit 8,8 Prozent vertreten.  

Koreas Hauptlieferländer sind  die VR China (17,7 %), Japan (15,8 %), die USA (10,4 %), Saudi-Arabien (5,9 %) und Deutschland (3,8 %).
Zu den Hauptabnehmerländern zählen ebenfalls die VR China (22,1 %), die USA (12,3 %) und Japan (7,1 %); zusätzlich noch Hongkong (5,0 %), Taiwan (3,5 %) und Singapur (3,2 %).

Die deutsche Einfuhr betrug im letzten Jahr 9,06 Milliarden Euro, das entspricht einer Abnahme von 20,9 Prozent. Die deutsche Ausfuhr hingegen konnte ein Plus von drei Prozent verbuchen und lag bei 8,73 Milliarden Euro. Bei der deutschen Einfuhr liegt Korea somit auf Platz 21, bei der Ausfuhr auf Platz 20.

Bei der deutschen Einfuhr dominieren folgende Güter: Elektronik mit 53,1 Prozent (davon Nachrichtentechnik/Radio/TV 27,5 %; Büromaschinen/EDV 12,9 %; elektronische Bauelemente 12,7 %), Kfz, -Teile mit 9,9 Prozent und Maschinen mit
7,6 Prozent.

Die deutschen Ausfuhrgüter setzen sich aus Maschinen (30,3 %), chemische Erzeugnisse (17,9 %), Kfz und -Teile (13,9 %), Elektrotechnik (7,3 %) und Mess- und Regeltechnik (6,7 %) zusammen.

Auslandshandelskammer
Korean-German Chamber of Commerce and Industry
Hannam Plaza, 28-2 Hannam-dong, Yongsan-gu,
Seoul 140-210, Republik Korea
Tel.: 00822/37 80 46 00
Fax: -37 80 46 37
E-Mail: kgcci(at)kgcci.com
Internet: korea.ahk.de

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