Italien
Offizieller Ländername:Italienische Republik, Repubblica Italiana
Geographische Lage: in Südeuropa auf der Apennin-Halbinsel. Nachbarländer: Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, San Marino, Vatikanstadt
Fläche: 301.277 qkm
Hauptstadt:Rom seit 1871
Bevölkerung:59,131 Mio. (2007), davon 2,9 Mio. Ausländer
Landessprache: Italienisch, offiziell anerkannte Minderheitensprachen außerdem friaulisch, ladinisch, deutsch, slowenisch, okzitanisch, französisch, frankoprovenzalisch, albanisch, griechisch, sardisch, katalanisch und kroatisch.
Geschäftssprache: Italienisch, Englisch
Nationalfeiertag: 2. Juni, Gründungstag der Republik (1946)
Unabhängigkeit:Italienische Einigung, 20. September 1870
Staats-/Regierungsform: Republik, parlamentarische Demokratie mit Zweikammersystem
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, NATO, EU, OSZE, WEU (Westeuropäische Union), Europarat, G8 (Gruppe der acht wichtigsten Industriestaaten), OECD, IWF, Weltbank
EU-Beitritt: 1957 (EWG-Gründungsmitglied)
Rohstoffe
Agrarisch: Getreide, Südfrüchte, Oliven, Wein
Mineralisch: Lignit, Erdöl, Erdgas, Eisenerz, Bauxit, Schwefel
Währung
Bezeichnung: 1 Euro = 100 Eurocent
Wechselkurs: Okt. 2008: 1 US$ = 0,7506 Euro; 1 Euro = 1,3322 US$; 2007: 1 US$ = 0,7296 Euro; 1 Euro = 1,3705 US$; 2006: 1 US$ = 0,7964 Euro: 1 Euro = 1,2556 US$; 2005: 1 US$ = 0,8038 Euro; 1 Euro = 1,2441 US$
Wirtschaftslage
Bruttoinlandsprodukt (BIP; nom.)
Mrd. EUR: 2005: 1.416,7; 2006: 1.474,1; 2007: 1.533,3
Mrd. US$: 2005: 1.762,5; 2006: 1.850,9; 2007: 2.101,6
Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in %, real): 2005: +0,1; 2006: +1,9; 2007: +1,5; 2008 (Schätzung): -0,2; 2009 (Prognose): -0,4
Inflationsrate (%): 2005: 1,8; 2006: 2,1; 2007 (Schätzung): 1,8; 2008 (Schätzung): 3,5; 2009 (Prognose): 2,3
Arbeitslosigkeit (%): 2005: 7,8; 2006: 6,8; 2007 (Schätzung): 6,1; 2008 (Schätzung): 6,7; 2009 (Prognose): 7,6
Italiens Einfuhr betrug im Jahr 2007 368,1 Milliarden Euro und hatte somit eine Steigerung um 4,4 Prozent erfahren. Die Ausfuhr war um acht Prozent auf 358,6 Milliarden Euro gestiegen.
Bei den Einfuhrgütern handelte es sich hauptsächlich um Chemische Erzeugnisse mit 12,8 Prozent, elektrotechnische Ausrüstungen 11,5 Prozent, Transportmittel 12,8 Prozent, Maschinen und Anlagen mit 7,3 Prozent, Metalle und -erzeugnisse 13,4 Prozent sowie Nahrungsmittel mit sieben Prozent.
Bei den Ausfuhrgütern sah das Ganze folgendermaßen aus: An erster Stelle standen Maschinen und Anlagen (20,7 %), gefolgt von Transportmitteln (11,4 %), Metallerzeugnissen (12,0 %) und chemischen Erzeugnissen (9,9 %). Textilien und Bekleidung schlug mit 7,7 Prozent, elektrotechnische Ausrüstungen mit 8,7 Prozent und Nahrungsmittel mit 5,3 Prozent zu Buche.
An Platz eins der Hauptlieferländer stand 2007 mit insgesamt 17 Prozent Deutschland, gefolgt von Frankreich (9 %), den Niederlanden (5 %) und den USA (ebenfalls 5 %).
Bei den Hauptabnehmerländern führte mit 13 Prozent ebenfalls Deutschland die Liste an. Auf Platz zwei mit elf Prozent war Frankreich zu finden, der dritte Platz gehört den USA (10 %). Die Plätze vier bis sieben waren allesamt von europäischen Nachbarn besetzt: Spanien (7 %), Großbritannien (6 %), Belgien (3 %) und die Niederlande (2 %).
Die deutsche Einfuhr betrug im Jahr 2007 44.694 Millionen Euro, das entspricht einer Zunahme von 10,8 Prozent. Bei der deutschen Ausfuhr war der Wert um 7,6 Prozent auf nun 64.499 Millionen Euro gestiegen.
Italien belegte bei der deutschen Einfuhr Platz 5 und bei der deutschen Ausfuhr insgesamt Platz 4.
Bei der deutschen Einfuhr dominierten folgende Güter: Maschinen (13,8 %), Kfz und -Teile (12,6 %), chemische Erzeugnisse (10,0 %), Eisen und Stahl (7,2 %), Nahrungs- und Genussmittel (7,0 %) sowie Elektrotechnik/Elektronik (6,4 %).
Die deutschen Ausfuhrgüter setzen sich aus Kfz und -Teilen mit 21,5 Prozent, Chemikalien mit 14,2 Prozent, Maschinen mit 12,1 Prozent, Nahrungsmitteln mit 5,9 Prozent, Elektronik mit 5,5 Prozent sowie elektrotechnische Erzeugnisse mit 4,8 Prozent zusammen.
Auslandshandelskammer
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