Österreich
Offizieller Ländername: Republik Österreich
Geographische Lage: Binnenstaat zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Tschechischen Republik im Norden, der Slowakei und Ungarn im Osten, Italien und Slowenien im Süden, der Schweiz und Liechtenstein im Westen
Fläche: 83.858 qkm
Hauptstadt: Wien (1.631.082 Einwohner)
Bevölkerung: 8,2 Mio. Einwohner, davon 91% Österreicher und 9% Ausländer (aus dem ehemaligen Jugoslawien, Türken, fast 209.000 Deutsche)
Landessprache: Deutsch (92%)
Amtssprachen: Deutsch, Slowenisch (regional), Kroatisch (regional)
Nationaltag: 26. Oktober (Verabschiedung des Neutralitätsgesetzes 1955)
Staats-/Regierungsform: Parlamentarisch-demokratische Republik
Mitgliedschaft in Internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen (OSZE), Europarat, Europäische Union, als neutrales Land nicht Mitglied der NATO, aber Teilnahme am NATO-Programm (Partnerschaft für den Frieden) und Beobachterstatus bei der WEU, Western European Armaments Group (WEAG)
Währung
Bezeichnung: 1 Euro = 100 Eurocent
Wechselkurs: Oktober 2008: 1 Euro = 1,3322 US$; 1 US$ = 0,7506 Euro; 2007: 1 Euro = 1,3705 US$; 1 US$ = 0,7297 Euro; 2006: 1 Euro = 1,2556 US$; 1 US$ = 0,7964 Euro
Bruttoinlandsprodukt (BIP; nom.)
Mrd. EUR: 2004: 236,1; 2005: 244,5; 2006: 257,3; 2007: 270,8; 2008 (Schätzung): 284,2; 2009 (Prognose): 293,3
Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in %, real): 2005: +2,9; 2006: +3,4; 2007: +3,1; 2008 (Schätzung): +2,0; 2009 (Prognose): + 0,7
Inflationsrate (%): 2005: 2,3; 2006: 1,5; 2007: 2,2; 2008 (Schätzung): 3,4; 2009 (Prognose): 2,2
Arbeitslosigkeit (%): 2005: 5,2; 2006: 4,8; 2007: 4,4; 2008 (Schätzung): 3,9; 2009 (Prognose): 4,2
Österreichs Einfuhr belief sich im Jahr 2007 auf 114.255 Millionen Euro. Das bedeutete eine Steigerung von 9,6 Prozent. Die Ausfuhr lag bei 114.680 Millionen Euro und war um 10,5 Prozent gestiegen.
Bei den Einfuhrgütern handelte es sich um Maschinen (12,7 %), Erdöl und –erzeugnisse (6,3 %), Nahrungs- und Genussmittel (5,7 %), Kfz (5,1 %) sowie Eisen und Stahl (3,9 %).
Bei den Ausfuhrgütern handelte es sich um Maschinen mit einem Anteil von 18,8 Prozent, Eisen und Stahl mit 6,3 Prozent. Kfz mit 5,9 Prozent, Nahrungs- und Genussmittel mit 5,4 Prozent sowie Holz (ohne Möbel) mit 3,7 Prozent.
Zu Österreichs Hauptlieferländern zählten Deutschland (41,5 %), Italien (6,9 %), die CR China (4,0 %) und die Schweiz (3,7 %), gefolgt von den USA (3,3 %) und Frankreich (3,2 %).
Österreichs Hauptabnehmerländer waren Deutschland (30,1 %), Italien (8,9 %), die USA (5,1 %), die Schweiz (4,0 %) und Frankreich (3,6 %).
Die Handelsbeziehung mit Deutschland lassen sich folgendermaßen beschreiben: Die deutsche Einfuhr betrug 2007 32.091 Millionen Euro, die Ausfuhr lag bei 52.813 Millionen Euro. Die Einfuhr war somit um 5,9 Prozent, die Ausfuhr um 6,7 Prozent gestiegen.
Bei den deutschen Einfuhrgütern handelte es sich um Maschinen (17,3 %), Kfz und –teile (13,1 %), chemische Erzeugnisse (7,1 %), Eisen- u. Stahl (5,9 %) sowie Elektrotechnik (5,2 %) und NE-Metalle (4,4 %).
Bei den deutschen Ausfuhrgütern handelte es sich um Maschinen (14,5 %), Kfz und –teile (10,7 %), chemische Erzeugnisse (9,3 %), Elektrotechnik (4,9 %) und Nahrungsmittel (4,9 %).
Insgesamt belegte Österreich bei der deutschen Einfuhr Rangstelle 8 und bei der deutschen Ausfuhr Rangstelle 6.
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