Rumänien
Offizieller Ländername: Rumänien (România)
Lage: Südosteuropa, angrenzend im Nordwesten an Ungarn, im Norden an die Ukraine, im Osten an die Republik Moldau und das Schwarze Meer, im Süden an Bulgarien und im Westen an Serbien und Montenegro
Größe des Landes: 237.500 qkm
Hauptstadt: Bukarest, ca. 2,1 Mio. Einwohner
Bevölkerung: 21,6 Mio. Einwohner (Volkszählung 2002)
Landessprache: Rumänisch
Geschäftssprachen: Rumänisch, Deutsch, Englisch, Französisch
Nationaltag: 1. Dezember / Nationalfeiertag
Unabhängigkeit: 1862 Zusammenschluss der Donaufürstentümer Walachei und Moldau als Rumänien, 1878 Anerkennung der Unabhängigkeit Rumäniens auf dem Berliner Kongress, 1918 wurden im Norden Transsilvanien (Siebenbürgen), im Westen das Banat und im Osten Bessarabien angegliedert
Staats-/Regierungsform: Republik
Staatsoberhaupt: Präsident Traian Basescu, gewählt am 12.12.2004 auf 5 Jahre; im Amt seit 20.12.2004
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und deren Sonderorganisationen, EU, NATO, Europarat, OSZE, WTO, IWF, Weltbank, SECI, BSEC, PfP, MPFSEE, CENCOOP, SEECP
EU-Beitritt: 2007
Rohstoffe
Agrarisch: Getreide, Viehwirtschaft, Wolle
Mineralisch: Kohle (Lignit), Erdöl, Erdgas
Währung
Bezeichnung: Leu (Mehrzahl Lei); 1 Leu = 100 Bani
Wechselkurs: Ende März 2008: 1 US$ = 2,3563Lei; 1 Euro = 3,7276 Lei ; 2007: 1 US$ = 2,4361Lei; 1 Euro = 3,3413Lei; 2006: 1 US$ = 2,8104 Lei; 1 Euro = 3,5189 Lei; 2005 (Denomination der Landeswährung gültig seit 1.7.05): 1 US$ = 2,9130 Lei; 1 Euro = 3,6227 Lei
Wirtschaftslage
Bruttoinlandsprodukt (BIP; nom.)
Mrd. Lei: 2005: 287,2; 2006: 342,4; 2007: 404,7
Mrd. Euro: 2005: 79,2; 2006: 97,2; 2007: 121,5
Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in %, real): 2005: +4,1; 2006: +7,7; 2007 (Schätzung): +6,0; 2008 (Prognose): +6,5
Inflationsrate (%): 2005: 9,0; 2006: 6,6; 2007: 6,6; 2008 (Prognose): 5,9
Arbeitslosigkeit (% nach ILO): 2005: 7,2; 2006: 7,3; 2007: 6,4
Rumäniens Außenhandel hat bei der Einfuhr letztes Jahr einen Umsatz von 50.993 Millionen Euro gemacht, bei der Ausfuhr einen Umsatz von 29.402 Millionen Euro. Die Einfuhr stieg damit um 25,1 Prozent, die Ausfuhr um 13,7 Prozent.
Bei den Einfuhrgütern handelte es sich um Zulieferprodukte für die Industrie (34,6 %), Kapitalgüter ohne Verkehrsmittel (22,1 %), Verkehrsmittel und -teile (15,3 %), langlebige Konsumgüter (12,0 %), Brenn- und Treibstoffe, Mineralöle (10,6 %) sowie Nahrungsgüter und Getränke (5,3 %).
Bei den Ausfuhrgütern handelte es sich um Zulieferprodukte für die Industrie (36,9 %), langlebige Konsumgüter (23,5 %), Verkehrsmittel u. -teile (14,9 %), Brenn- und Treibstoffe, Mineralöle (7,5 %) sowie Nahrungsgüter und Getränke (2,7 %).
Italien und Deutschland mit jeweils etwa 17 Prozent sind die Hauptabnehmerländer Rumäniens. Ihnen folgen Frankreich (7,7 %), Türkei (7,0 %), Ungarn (5,6 %), Großbritannien (4,1 %) und Bulgarien (3,2 %).
Hauptlieferländer des letzten Jahres waren Deutschland (17,2 %), Italien (12,7 %), Ungarn (6,9 %), Russland (6,3 %), Frankreich (6,2 %), Türkei (5,4 %) und Österreich (4,8 %).
In Bezug auf die deutsche Einfuhr belegte Rumänien letztes Jahr Rangstelle 31, bei der Ausfuhr kam es auf Platz 25. In Zahlen ausgedrückt sieht das Ganzen in etwa so aus: die deutsche Einfuhr betrug 4.033,3 Millionen Euro, die Ausfuhr 7.549,0 Millionen Euro. Die Einfuhr sank um 7,7 Prozent, die Ausfuhr stieg um 4,4 Prozent.
Die Liste der deutschen Einfuhrgüter sieht folgendermaßen aus: Elektrotechnik
(19,1 %), Textilien u. Bekleidung (17,5 %), Kfz und -Teile (10,2 %), Maschinen (7,4 %), Eisen und Stahl (3,2 %), Metallwaren (3,0 %), chem. Erzeugnisse (2,1 %), Rohstoffe (1,9 %) und Elektronik (1,5 %).
Die deutschen Ausfuhrgüter des Jahres 2007 bestanden aus Kfz und -Teile (18,6 %), Maschinen (14,6 %), Chemische Erzeugnisse (10,8 %), Elektrotechnik (9,6 %), Elektronik (6,2 %), Textilien und Bekleidung (5,5 %) und Metallwaren (3,7 %).
Auslandshandelskammer
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