Russland
Offizieller Ländername: Russische Föderation (Russland) - Rossiiskaja Federazija (Rossija)
Lage: Im östlichen Teil Europas und im nördlichen Teil Asiens, mit Grenzen zu Norwegen, Finnland, Polen, der Mongolei, der Volksrepublik China, der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea), Estland, Lettland, Litauen, Belarus (Weißrussland), Ukraine, Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan
Landesfläche: 17.098.200 qkm
Hauptstadt: Moskau (10,4 Millionen Einwohner)
Bevölkerung: Einwohner: 142,2 Millionen
Landessprache: Russisch
Geschäftssprachen: Russisch, Englisch, Deutsch
Nationalfeiertag: 12. Juni - Tag der Unabhängigkeit (Souveränitätserklärung der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik 1990), sei 2001 „Tag Russlands“.
Staats-/Regierungsform: Präsidialdemokratie mit föderativem Staatsaufbau
Mitgliedschaften in Internationalen Organisationen: Vereinte Nationen (ständiger Sitz im VN-Sicherheitsrat: UdSSR seit 1945, Russland seit 24.12.1991), IWF seit Mai 1992, IBRD Weltbank, seit Mai 1992, IDA seit Mai 1992, Nordatlantischer Kooperationsrat (UdSSR seit seiner Gründung 1991), GUS seit Dezember 1991, OSZE seit Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki 1975, Ostseerat, seit seiner Gründung im März 1992, Europarat, seit 28.02. 1996, Asiatisch-Pazifische Wirtschaftskooperation (APEC), seit 1998, Shanghai Fünf / Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit seit Gründung 1996, G8, Vollmitgliedschaft seit 2002 (außer der Ebene der Finanzminister)
Rohstoffe
Agrarisch: Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Zuckerrüben, Holz
Mineralisch: Erdöl, Erdgas, Kohle, Eisenerz, Bunt- und Edelmetalle
Währung
Bezeichnung: Rubel (Rbl)
Wechselkurs: März 2008: 1 US$ = 25,5156 Rbl; 1 Euro = 37,0676Rbl; 2007: 1 US$ = 25,5534 Rbl; 1 Euro = 35,0373 Rbl; 2006: 1 US$ = 27,1388 Rbl; 1 Euro = 34,0949 Rbl; 2005: 1 US$ = 28,3159 Rbl; 1 Euro = 35,1587 Rbl
Wirtschaftslage
Bruttoinlandsprodukt (BIP; nom.)
Mrd. Rbl: 2005: 21.624,6; 2006: 26.882,9; 2007 (Schätzung): 32.988,6
Mrd. US$: 2005: 763,7; 2006: 990,6; 2007 (Schätzung): 1291,0
Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in %, real): 2005: 6,4; 2006: 7,4; 2007 (Schätzung): 2008 (Prognose): 7,1; 2009 (Schätzung): 6,3; 2010 (Schätzung): 6,6
Inflationsrate (Verbraucherpreise): 2005: 10,9; 2006: 9,0; 2007: 11,9; 2008 (Prognose): 7,0-9,5; 2009 (Prognose): 6,0-7,0; (ggü. Dez. des Vorjahres, in %) 2010 (Prognose): 5,0-6,0; 2011 (Prognose): 5,0-5,8
Arbeitslosigkeit (nach ILO, in %): 2005: 7,7; 2006: 7,3; März 2008: 6,4
Laut der Zollstatistik erfuhr Russlands Einfuhr im letzten Jahr eine Steigerung um 44,9 Prozent und lag bei insgesamt 199,7 Milliarden US$. Die Ausfuhr wuchs um 17 Prozent auf nun 352,5 Milliarden US$.
Russlands wichtigsten Einfuhrgüter sind Maschinen, Ausrüstungen, Transportmittel mit 48,6 Prozent gewesen, gefolgt von Chemieprodukte und Kautschuk (14,0 %), Nahrungsmitteln (13,7 %) sowie Metallen und Metallprodukten (7,8 %) und Bekleidung und Schuhe (4,1 %).
Bei den Ausfuhrgütern handelte es sich hauptsächlich um Energieträger (65,0 %) sowie Metalle und Metallprodukte (14,3). Diese wurden hauptsächlich von folgenden Ländern abgenommen: Niederlande (12,1 %), Italien (7,8 %), Deutschland (7,5 %), Türkei (5,2 %), Belarus (4,8 %), Ukraine (4,6 %), VR China (4,5 %), Schweiz (4,0 %), Polen (3,8 %), Kasachstan (3,4 %), Großbritannien (3,1 %) und Finnland (3,0 %).
Russlands Hauptlieferland war im Jahr 2007 Deutschland mit 13,3 Prozent, dicht gefolgt von der VR China mit 12,2 Prozent. Ebenfalls eine wichtige Rolle als Lieferland spielten die Ukraine (6,7 %), Japan (6,4 %), USA (4,7 %), Belarus (4,4 %), Italien
(4,3 %), Frankreich (3,9 %), Großbritannien (2,8 %) und Finnland (2,5 %).
Die außenwirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland im letzten Jahr lassen sich folgendermaßen darstellen: Bei der deutschen Einfuhr wurden 28.773 Millionen Euro umgesetzt – dies entspricht einer Abnahme von 4,2 Prozent. Bei der deutschen Ausfuhr hingegen wurde ein Zuwachs von 20,6 Prozent erreicht, hier wurden 28.185 Millionen Euro umgesetzt.
Bei der Einfuhr belegt Russland damit Platz 10, bei der Ausfuhr Platz 12.
Bei den eingeführten Gütern handelte es sich 2007 vor allem um Erdöl (48,5 %) und Erdgas (27,9 %). Auch NE-Metalle mit 11,3 Prozent waren häufig vertreten.
Die deutschen Ausfuhrgüter lassen sich so charakterisieren: Technik Wie Maschinen (23,5 %) und Kfz und -Teile (17,1 %) führen ganz klar vor chemischen Erzeugnissen (13,2 %) und Elektronik (7,9 %) bzw. Elektrotechnik (7,7 %).
Delegation der Deutschen Wirtschaft
1. Kasatschi Pereulok 7
109 017 Moskau
Tel.: 007/495/2 34 49 50
Fax: 007/495/2 34 49 51
E-Mail: ahk(at)dihk.ru
Internet: www.russland.ahk.de
Zweigstellen: St. Petersburg, Nowosibirsk, Kaliningrad
IHK-Schwerpunktkammer
IHK zu Düsseldorf
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
E-Mail: ihkdus(at)duesseldorf.ihk.de
Internet: www.duesseldorf.ihk.de
IHK zu Dortmund (Region Rostow)
Märkische Straße 120
44 141 Dortmund
Telefon: 0231 5417-0
Telefax: 0231 5417-195
E-Mail: info(at)dortmund.ihk.de
Internet: www.dortmund.ihk24.de

