Schweden
Offizieller Ländername: Königreich Schweden/Konungariket Sverige
Geographische Lage: zwischen 55° und 69° nördl. Breite; zwischen 11° und 24° östl. Länge
Landesfläche: 449.696 qkm
Hauptstadt: Stockholm (802.611)
Bevölkerung: 9.215.021
Landessprache: Schwedisch
Geschäftssprache: Schwedisch, Englisch, Deutsch
Nationalfeiertag: 6. Juni
Unabhängigkeit: 6. Juni 1523 (Wiederherstellung der schwedischen Unabhängigkeit unter Gustav I. Wasa)
Staats-/Regierungsform: konstitutionelle Monarchie/parlamentarische Demokratie
Mitglied in internationalen Organisationen: in allen wichtigen Organisationen, jedoch nicht in der NATO
EU-Beitritt: 1995
Währung:
Bezeichnung: Schwedische Krone: 1 SEK = 0,107 Euro
Wechselkurs: Oktober 2008: 1 US$ = 7,3942 skr; 1 Euro = 9,8506 skr; 2007: 1 US$ = 6,7494 skr; 1 Euro = 9,2501 skr; 2006: 1 US$ = 7,3705 skr, 1 Euro = 9,2544 skr
Wirtschaftslage
Bruttoinlandsprodukt (BIP, nom.)
Mrd. skr: 2005: 2.735,2; 2006: 2.899.7; 2007: 3.070,6
Mrd. Euro: 2005: 294,7; 2006: 313,3; 2007: 332,0
Mrd. US$: 2005: 366,0; 2006: 393,0; 2007: 454,3 (OECD)
Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in %, real): 2005: +3,3; 2006: +4,1; 2007: +2,7; 2008 (Schätzung): +1,4; 2009 (Prognose):+0,5
Inflationsrate (%): 2003: 1,9; 2004: 0,4; 2005: 0,5; 2006: 1,4; 2007: 2,2; 2008 (Schätzung): 3,8; 2009 (Prognose): 2,6
Arbeitslosigkeit (%): 2006: 7,1; 2007: 6,1; 2008 (Schätzung): 6,0; 2009 (Prognose): 6,5
Schwedens Außenhandel sah im Jahr 2007 folgendermaßen aus: Die Einfuhr betrug 1.021,8 Milliarden skr und war um 8,8 Prozent gewachsen. Die Ausfuhr lag bei 1.141,4 Milliarden skr und hatte ein Wachstum von 4,8 Prozent zu verzeichnen.
Zu Schwedens Haupteinfuhrgütern zählten Maschinen (11,2 %), Brenn-/Schmierstoffe und Strom (11,1 %), Straßenfahrzeuge (11,0 %), chemische Erzeugnisse (10,8 %), andere elektrische Maschinen (6,4 %), Nahrungsmittel und lebende Tiere (6,3 %), Nachrichtentechnik, Radio, TV (5,4 %) sowie Eisen und Stahl (4,9 %).
Hauptausfuhrgüter Schwedens waren Maschinen mit 16,5 Prozent, Straßenfahrzeuge mit 13,6 Prozent, chemische Erzeugnisse mit 11,1 Prozent, Eisen und Stahl mit 6,8 Prozent, Nachrichtentechnik, Radio, TV mit 6,7 Prozent und Papier, Pappe mit 6,4 Prozent.
Schwedens Hauptlieferländer setzten sich zusammen aus Deutschland (18,4 %), Dänemark (9,1 %), Norwegen (8,6 %), Großbritannien (6,9 %), die Niederlande (6,1 %), Finnland (6,1 %) und Frankreich (4,9 %).
Hauptabnehmerländer Schwedens waren Deutschland (10,4 %), Norwegen (9,4 %), die USA (7,6 %), Dänemark (7,4 %), das Vereinigte Königreich (7,1 %), Finnland (6,4 %) und die Niederlande (5,1 %).
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Schweden und Deutschland gestalteten sich wie folgt: Bei der deutschen Einfuhr wurde ein Zuwachs von 8,4 Prozent verzeichnet. Sie lag 2007 bei 13.981 Millionen Euro. Auch die deutsche Ausfuhr war um 14,4 Prozent gestiegen und lag nun bei 21.495 Millionen Euro.
Haupteinfuhrgüter waren Papier und Pappe mit 13,0 Prozent, chemische Erzeugnisse mit 12,4 Prozent, Rohstoffe mit 11,5 Prozent, Maschinen mit 11,3 Prozent, Eisen und Stahl mit 9,7 Prozent sowie Kfz und -Teile mit 8,4 Prozent.
Die deutschen Ausfuhrgüter bestanden aus Maschinen (17,4 %), Kfz und -Teile (16,4 %), chemische Erzeugnisse (10,3 %), Elektronik (8,2 %), Elektrotechnik (6,6 %), Metallwaren (3,8 %) sowie Eisen und Stahl (3,8 %).
Bei der deutschen Einfuhr belegte Schweden Rangstelle 18, bei der deutschen Ausfuhr Rangstelle 14.
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