Chile
Offizieller Ländername: República de Chile / Republik Chile
Lage: 17° - 56° südlicher Breite
Größe: 756.626 qkm
Hauptstadt: Santiago
Bevölkerung: 16,8 Millionen (2008): ca. 75% Mestizen
Landessprache: Spanisch
Geschäftssprachen: Spanisch, Englisch
Nationaltag: 18./19. September (Fiestas Patria)
Unabhängigkeitserklärung: 18.09.1810 (von Spanien)
Staats-/Regierungsform: Republik und Präsidialdemokratie
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen mit allen Unterorganisationen (Santiago: Sitz der CEPAL/ECLAC – VN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik), Weltbank, IWF, OAS (Organisation der Amerikanischen Staaten), ALADI (Lateinamerik. Integrationsgemeinschaft), SELA (lateinamerik. Wirtschaftssystem), APEC (APEC (asiatisch-pazifische Wirtschaftskooperation), Andengemeinschaft, MERCOSUR-Assoziation (gemeinsamer südamerikanischer Markt), Beobachter bei 2 OECD-Ausschüssen (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Antrag auf OECD-Mitgliedschaft
Rohstoffe
Agrarisch: Obst, Wein, Fischerei, Weizen, Mais
Mineralisch: Kupfer, Molybdän, Eisenerz
Währung
Bezeichnung: Chilenischer Peso (chil$); 1 Peso = 100 Centavos
Wechselkurs: April 2008: 1 US$ = 446,369 chil$; 1 Euro = 704,172 chil$
(Jahresdurchschnitt) 2007: 1 US$ = 522,11 chil$; 1 Euro = 714,56 chil$
2006: 1 US$ = 530,29 chil$; 1 Euro = 666,22 chil$
Wirtschaftslage
Bruttoinlandsprodukt (BIP; nom.)
Bill. chil$: 2006: 77,3; 2007: 85,6; Prognose 2008: 92,8; 2009: 96,0
Mrd. US$: 2006: 145,9; 2007: 163,8; Prognose 2008: 170,0; 2009: 173,2
Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in %, real): 2006: +4,0; 2007: +5,0; 2008 (Prognose): +4,5; 2009 (Prognose): +4,5
Inflationsrate (%): 2005: 3,1; 2006: 3,4; 2007: 4,4; Prognose 2008: 6,6; 2009: 3,6
Arbeitslosigkeit (%): 2005: 9,2; 2006: 7,7; 2007: 7,0; Prognose 2008: 7,4
Im Jahr 2007 betrug die Einfuhr in Chile 47,0 Milliarden US$, die Ausfuhr lag bei 68,7 Milliarden US$. So konnte die Ausfuhr einen Zuwachs von 17,6 Prozent verzeichnen, de Einfuhr sogar um 22,4 Prozent.
Von besonderem Interesse bei den Einfuhrgütern waren im Jahr 2006 Erdöl (18,6 %), Maschinen (10,1 %) sowie Kfz (8,9 %) und Elektronik (7,1 %). Bei den Ausfuhrgütern dominierten Kupfer (36,5 %) und Kupfererz (20,8 %) vor Gemüse u. Früchte (5,5 %). Zu Chiles Hauptlieferländern zählten im letzten Jahr die USA mit 15,5 Prozent, gefolgt von der VR China mit 10,4 Prozent und Brasilien mit 9,6 sowie Argentinien mit 9,3 Prozent.
Bei den Abnehmerländern führte die VR China (15,4 %) vor den USA (13,0 %) und Japan (10,9%).
Die Hauptbranchen Chiles waren im Jahr 2006 die Elektrizität-, Gas- und Wasserbranche mit einem Anteil von 37,8 Prozent sowie die Bergbaubranche mit 36,4 Prozent.
Die Beziehungen Chiles zur Bundesrepublik Deutschland sahen im Jahr 2007 wie folgt aus: Die deutsche Einfuhr blieb auf dem gleichen Niveau von 2,6 Millionen Euro, während die deutsche Ausfuhr mit gerade mal 1,2 Millionen Euro um 7,7 Prozent fiel.
Zu den deutschen Einfuhrgüter zählten vor allem Kupfer (50,7 %) und Kupfererze (20,1 %), was deckungsgleich mit den weltweiten Einfuhrgütern ist.
Bei den deutschen Ausfuhrgütern dominierten Maschinen mit 29 Prozent vor Chemikalien mit 13,4 Prozent und Kfz und –Teilen mit 12,4 Prozent.
Insgesamt belegte Chile so bei der deutschen Einfuhr Platz 40 und bei der Ausfuhr Platz 60.
Auslandshandelskammer
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