Presseinfo vom 14.12.2009 Flämische Unternehmensreise "Erneuerbare Energien – Partnerland NRW"
Nordrhein-westfälische Produzenten, Wissenschaftler, Dienstleister und Händler aus verschieden Subsektoren im Bereich der Erneuerbaren Energien haben im Februar die Möglichkeit, mit flämischen Unternehmsentscheidern im Rahmen einer Einkäuferreise Kooperationspotentiale auszuloten.
Die 3-tägige flämische Delegationsreise nach NRW wird organisiert von Flanders Investment & Trade, der Wirtschaftsförderungeagentur der flämischen Regierung gemeinsam mit NRW.International, der Energieagentur.NRW sowie mit Unterstützung der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der Zenit GmbH und der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH. Angesprochen sind Unternehmen aus den Bereichen Brennstoffzelle und Wasserstoff, Biomasse, Energieeffizientes und solares Bauen, Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft, Photovoltaik, Geothermie und Windkraft.
Programm:
Am Dienstag, 09. Februar 2010, wird die Delegation auf der E-World Energy & Water Messe in Essen anwesend sein und für individuelle Kooperationsgespräche zur Verfügung stehen.
Am Mittwoch, 10. Februar 2010, gibt es Möglichkeiten, den gewünschten flämischen Unternehmensvertreter entweder bei sich im eigenen Unternehmen oder einer anderen adäquaten Räumlichkeit für ein individuelles Geschäftsgespräch zu treffen. Am selben Abend lassen sich neue Kontakte auch im Rahmen einer VIP-Veranstaltung in der Zeche Zollverein knüpfen oder vertiefen. Darüber hinaus wird die Region Flandern als Investitionsstandort vorgestellt.
Am Donnerstag, 11. Februar 2010, besteht vormittags erneut die Möglichkeit, aufgenommene Kontakte zu intensivieren.
Die jeweiligen, individuellen Gespräche werden von Flanders Investment & Trade in Absprache mit den beteiligten Gesprächspartnern terminiert.
Für Unternehmen aus NRW fallen keine Kosten an.
Weitere Informationen über die einzelnen Unternehmensprofile der angemeldeten flämischen Teilnehmer sowie die Region Flandern erhalten Sie bei:
Flanders Investment & Trade
Sarah Züfle, cologne(at)fitagency.com, 0221/25 49 28
NRW.International GmbH
Ilse Dapper, ilse.dapper@nrw-international.de, 0211/71 06 710
Energieagentur.NRW
Stephanus Lintker, lintker(at)energieagentur.nrw.de, 0211/866 42 12
Cluster Energieforschung.NRW
Dr. Hans-Georg Bertram, bertram(at)cef.nrw.de, 0211/2109 441 13
Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Dr. Erich Bauch, Erich.Bauch(at)ewg.de, 0201 820 24 22
Zenit GmbH
Sabrina Wodrich, sw(at)zenit.de, 0208/30004 44
Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH
Birthe Bruckhoff bruckhoff(at)wfgmetropoleruhr.de, 0208/305 529 47
Hintergrundinformation zu Flandern
Im Jahre 2008 produzierte Flandern 2.005 Mio. kwh Strom aus umweltfreundlichen Energiequellen; dies entspricht etwa 3,3% des gesamten Verbrauchs. Weitere 16% grüner Energie entfällt auf die Kraft-Wärme-Kopplung. Biomasse stellt mit 1.581 Mio. kwh den größten Stromlieferanten im Bereich Erneuerbarer Energien dar. Die übrigen Bereich verteilen sich wie folgt: 17% Wind, 1,6% Sonne, 0,2% Wasser.
Der Anteil umweltfreundlicher Energie wächst in Flandern stetig, die Region hinkt jedoch ihren europäischen Nachbarn hinterher und erzeugt den Großteil seiner Energie aus konventionellen Quellen.
Für das Jahr 2010 hat sich die Region zum Ziel gesetzt, 25% des Stroms aus umweltfreundlichen Energiequellen bereit zu stellen: mindestens 6% aus den Erneuerbaren und 19% aus der Kraft-Wärme-Kopplung.
Bis zum Jahr 2020 wird in Flandern eine 13% Deckung der Energieerzeugung durch Erneuerbare Energien angestrebt.
Flandern, im Norden Belgiens gelegen, ist eine der wohlhabensten und am dichtesten bevölkertsten Gegenden Europas und der wirtschaftliche Motor des Landes. Als international etabliertes Logistik- und Distribuitonszentrum ist es eine Top-Wachstumregion in Europa. Die hervorgehobene Stellung Flanderns als Handelsdrehscheibe in Europa, ermöglicht die Betreuung aller interessanten Märkte in den EU-Mitgliedsstaaten. Eine hervorragend ausgebildete, mehrsprachige Arbeitnehmerschaft sowie großzügig gestaltete Steueranreize sind weitere bedeutende Faktoren, die für eine Investitionsentscheidung zugunster dieser Nachbarregion eine entscheidende Rolle spielen können.

