Presseinfo vom 12.07.2010 Tunesischer Gesundheitsmarkt: Marktchancen bleiben ungenutzt

Tunesien konnte im vergangenen Jahr trotz des weltweiten Konjunktureinbruchs ein Wirtschaftswachstum von 3 Prozent vorweisen. Zudem hat das kleinste nordafrikanische Land den regional am weitesten entwickelten Markt für Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen. Die Chancen, die hier auch für deutsche Unternehmen liegen, blieben jedoch bislang ungenutzt. Eine Unternehmerreise nach Tunesien im Oktober 2010 soll Abhilfe schaffen.

Im Mittelpunkt der Reise stehen neben Gesprächen mit Vertretern von Institutionen und Verbänden insbesondere individuelle Termine mit potentiellen Kooperationspartnern. Dadurch erhalten die Teilnehmer ein klares Bild von den Möglichkeiten des tunesischen Marktes sowie von potenziellen Geschäftspartnern.


Markt mit guten Zukunftsaussichten

Ein genauer Blick auf das nordafrikanische Land lohnt in jedem Fall, denn Tunesien hat sich trotz seiner nur 10,5 Mio. Einwohner zu einem regional bedeutenden Gesundheitsmarkt mit guten Zukunftsaussichten gemausert.

Zudem lockt Tunesien vermehrt Medizintouristen, insbesondere aus den Nachbarländern Libyen und Algerien und in zunehmendem Maße aus Ostafrika. Patienten aus dem Ausland sorgen schon heute für rund 25% des Umsatzes der tunesischen Krankenhäuser – Tendenz steigend!

Bei insgesamt steigenden Gesamteinfuhren im Bereich Medizintechnik ist das Potential für deutsche Exporteure noch lange nicht ausgeschöpft. Nach Einschätzung der AHKT Tunesien ist insbesondere eine verstärkte Präsenz auf dem nordafrikanischen Markt erforderlich. Gefragt sind weiterhin maßgeschneiderte Lösungen für den tunesischen Gesundheitsmarkt sowie die Integration von Finanzierungsmöglichkeiten im Angebot oder sogar unmittelbare Kapitalbeteiligung im Projekt.

Weitere Informationen zu Tunesien und zur Unternehmerreise erteilt die Schwerpunktkammer für die Staaten Nordafrikas, die IHK Bochum. Ansprechpartner ist Dr. Hans-Peter Merz, Telefon: 0234/9113-133, E-Mail: merz(at)bochum.ihk.de.

Die IHK Bochum organisiert die Reise in Kooperation mit der Deutsch-Tunesischen Industrie- und Handelskammer und dem Cluster Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen. Sie ist ein Projekt im Rahmen von NRW.International und wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

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