Presseinfo vom 20.05.2009 Veranstaltung "Deutsch-Italienische Kooperationsbörse - Umwelt und erneuerbare Energien" am 24. Juni 2009
Im Bereich der erneuerbaren Energien sowie der Umwelttechnik besteht großer Informations- und Vermittlungsbedarf zum italienischen Markt. Hier setzt ein Seminar mit Kooperationsbörse an, an dem deutsche Unternehmer mit potentiellen italienischen Geschäftspartnern zusammentreffen. Die Veranstaltung findet statt am 24. Juni 2009 von 9.00 bis 18.00 Uhr in Haltern am See und wird von der IHK Nord Westfalen gemeinsam mit NRW.International und in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW organisiert.
Der italienische Markt ist hochinteressant für deutsche Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energien und Umwelttechnologien, da der italienische Energiebedarf fast ausschließlich mit importierten Energieträgern gedeckt wird. Zudem machen die hohen Zielstellungen für das Wachstum von erneuerbaren Energien sowie das große Potential an natürlichen Ressourcen das Land zu einem viel versprechenden Zukunftsmarkt für die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen.
Nachholbedarf besteht in Italien aber im Umweltbereich. Die erhebliche Nachfrage nach Technologien zur Herstellung von Energie aus erneuerbaren Quellen sowie zur Behandlung von Abfall und der Reinhaltung von Wasser und Luft kann nicht in Italien selbst befriedigt, sondern muss importiert werden. Italienische Unternehmer suchen daher den Erfahrungsaustausch und Kooperationen mit deutschen Unternehmen in diesen Bereichen.
Auch bei der Wasserentsorgung besteht aufgrund poröser Wasserleitungen, mangelnder Oberflächenwasserbehandlung und Abwasserreinigung Investitionsbedarf von rund 53 Mrd. Euro, um das Wassernetz und die Kanalisation an das europäische Niveau anzugleichen.
Beim Thema Luftreinhaltung genießen deutsche Unternehmen den Ruf, technologisch tonangebend zu sein. Oftmals werden auch deutsche Beratungsfirmen hinzugezogen. Die erhebliche Nachfrage nach Technologien zur Herstellung von Energie aus erneuerbaren Quellen sowie zur Behandlung von Abfall und der Reinhaltung von Wasser und Luft kann nicht in Italien selbst befriedigt, sondern muss importiert werden.
Für Januar 2010 ist eine Delegationsreise für Unternehmen aus den Bereichen Umwelt und erneuerbare Energien nach Turin, Italien, geplant. Neben Unternehmensbesuchen ist auch dort eine Kontaktbörse mit italienischen Abnehmern vorgesehen.
So bietet das Einführungsseminar mit anschließender Kooperationsbörse am 24. Juni 2009 einen ersten kostengünstigen Ansatzpunkt zum Markteinstieg in Italien.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
IHK Nord Westfalen
Gerd Laudwein
Rathausplatz 7
45894 Gelsenkirchen
Telefon: 0209/388-113
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