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Informationsveranstaltung "Innovative Automobil-Märkte in Westeuropa" in Hagen

Innovationen, Marktentwicklungen und Geschäftschancen für NRW-Unternehmen: nordrhein-westfälische Unternehmen können sich am 15. Februar 2018 in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen über die Absatzmärkte Frankreich und Niederlande im Automobilbereich sowie über die geplanten Unternehmerreisen in beide Länder informieren.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Marktexperten, Unternehmer und Vertreter der Deutsch-Französischen Handelskammer sowie der Deutsch-Niederländischen Handelskammer werfen einen Blick auf die Branchenstrukturen und Schwerpunkt-Cluster beider Länder und beleuchten Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen aus NRW. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Networking.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, es besteht jedoch Anmeldepflicht. Anmeldeschluss ist der 8. Februar 2018.

Die Märkte

Frankreich

Die französische Autoindustrie boomt, neue Modelle und Standorte sorgen für Perspektiven, Absatzmärkte in Südeuropa erholen sich. Der Exportanteil lag bei 55% des Gesamtabsatzes. Die Importe wuchsen um 10%. Deutschland ist dabei in beiden Richtungen der mit Abstand wichtigste Handelspartner. Innovationen lassen neue Arten von Zulieferern ins Spiel kommen. Mehrere Trends unterstützen den Erfolg, den nicht nur die Großen der Branche wie Faurecia, Michelin, Plastic Omnium und Valeo verzeichnen, sondern zunehmend auch mittelständische Firmen, etwa MGI Coutier, Mecaplast, Plastivaloire oder Le Bélier. Durch starke Förderung ist Frankreich einer der führenden Märkte für Elektroautos in Europa. Neben dem Marktführer Renault gibt es mit Bolloré auch einen reinen Elektrofahrzeug- und Batterie-Hersteller. Viele Städte experimentieren mit E-Stadtbussen.

Niederlande

Die niederländische Produktion von Kfz-Teilen spielt eine deutlich größere Rolle als die Kfz-Herstellung. Lokale Unternehmen haben für den europäischen Markt eine hohe Bedeutung. Deutsche Autos bestehen zu 25% aus niederländischen Bauteilen! Hierzu zählen u.a. Mikrochips, Bremssysteme oder Getriebe. Hauptabnehmer und zugleich eines der wichtigsten Bezugsländer ist Deutschland. Die Automobilzulieferindustrie verbuchte in 2017 einen Rekordumsatz von fast 12 Mrd. Euro. Dem Dachverband der Zulieferindustrie NEVAT gehören mehr als 200 Mitglieder an. Über 25.000 Menschen arbeiten in der Fahrzeug- und Kfz-Teileproduktion.

Schwerpunkt Automotive: Unternehmerreisen nach Frankreich und die Niederlande

Die Veranstaltung dient auch der Vorbereitung auf zwei Unternehmerreisen der NRW-Außenwirtschaftsförderung mit dem Schwerpunkt Automotive nach Frankreich vom 16. bis 18. April 2018 sowie in die Niederlande vom 8. bis 10. Oktober 2018. Die Teilnehmer erhalten im Rahmen der Reisen eine umfassende Marktsensibilisierung. Der Besuch von Automobilzulieferern sowie Gespräche mit Automobilclustern und Branchenexperten bieten einen Einblick in die Beschaffungsstrukturen der Unternehmen vor Ort. Netzwerkveranstaltungen ermöglichen erste Kontakte zu potenziellen Vertriebs- und Kooperationspartnern oder Kunden. Zielgruppe der Reisen sind Automobilzulieferer, industrienahe Dienstleister, Maschinenbauer und Händler aus Nordrhein-Westfalen. 

Ihr Ansprechpartner 

Südwestfälische Industrie- und Handelskammer
Tobias Prinz
Tel. 02331 390-224
E-Mail: prinz(at)hagen.ihk.de

Download

Flyer zur Informationsveranstaltung (pdf)

Links

Programm und Anmeldung zur Veranstaltung "Innovative Automobilmärkte in Westeuropa"

Unternehmerreise NRW-Automotive: Innovationen und Kooperationen in Frankreich

Unternehmerreise NRW-Automotive: Innovationen und Kooperationen in den Niederlande