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Minister Duin reist mit 80 Unternehmensvertretern nach Teheran

Vom 22. bis 26. Mai 2016 reist NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin mit einer 100-köpfigen Delegation in den Iran, um die Wirtschaftsbeziehungen nach den Jahren der Sanktionen wieder aufleben zu lassen. Vertreter von rund 80 nordrhein-westfälischen Unternehmen nutzen die Reise, um Kontakte zu iranischen Geschäftspartnern zu knüpfen und ihre Chancen auf dem iranischen Markt auszuloten.

Nach der Entscheidung über die schrittweise Aufhebung der Sanktionen hoffen Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, die in den letzten Jahren verloren gegangenen Marktanteile im Iran wieder aufzuholen. Die Chancen stehen gut, denn die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und dem Iran sind traditionell sehr eng. Zudem stammen fast 80 Prozent der derzeit in der iranischen Industrie installierten Maschinen aus Deutschland.

Die Delegationsreise bietet den Teilnehmern Marktinformationen aus erster Hand: Neben B2B-Gesprächen und einem Networking-Abend stehen die Besichtigung des Infrastrukturprojekts Parand in Teheran auf dem Programm sowie Unternehmensbesuche bei der Mammut-Gruppe in Hashtgerd, bei Henkel/Henkel Pakvash, Iran Rotative, Modava sowie beim Automobilzulieferer Azin Khodro.

Die rund 80 Vertreter überwiegend mittelständischer Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen stammen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen: Schwerpunkte bilden Maschinenbau, Kfz-Zulieferung, Stahl/Metall sowie die Elektro- und Bergbautechnik.

Die Unternehmerreise „NRW goes to Iran“ unter der Leitung von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin ist ein Projekt im Rahmen von NRW.International und wird gefördert vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium. Die Fachkoordination der Reise obliegt der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld. Als weitere Partner beteiligt sind die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen, die Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, die Industrie- und Handelskammer zu KölnNRW.INVEST GmbH, der VDMA NRW, das Cluster ProduktionNRW sowie die Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer.