@-yet GmbH in Leichlingen bei Düsseldorf

@-yet ist ein Beratungsunternehmen in den Bereichen IT-Risk und IT-Sicherheit, IT-Outsourcing sowie IT-Servicemanagement. Es begleitet mittelständische Unternehmen beim Aufbau sicherer und verfügbarer IT-Infrastrukturen für ihre Geschäfts- und Produktionsprozesse sowie der unternehmenskritischen Daten durch individuell angepasste Informationstechnik und –policies.

Branche IT-Beratung
Gründungsjahr Juni 2002
Mitarbeiter ca. 25
Internet www.add-yet.com

„Die Messe nutze ich für mein Beratungsgeschäft“

Wolfgang Straßer nutzt die Teilnahme an der Messe „Mobile World Congress“ in Barcelona, um sich umfassend über den Bereich „Mobile Security“ zu informieren sowie neue Kontakte zu knüpfen.

„Der Mobilfunk-Markt ist so richtig in Bewegung gekommen“, so Wolfgang Straßer, „damit bieten sich auch für mittelständische Unternehmen sehr interessante Geschäftsmöglichkeiten.“ Der Geschäftsführer der IT-Beratungsgesellschaft @-yet in Leichlingen nutzte in den vergangenen Jahren die Teilnahme am „Mobile World Congress“, sowohl zum Knüpfen von Kontakten als auch, um sich über neue Sicherheitslösungen für mobile Anwendungen zu informieren.

Wie kann man sich die Messe „Mobile World Congress“ vorstellen, Herr Straßer? 

So etwa wie die CeBIT, aber spezialisiert auf Mobile Computing und Mobile Communication. Wohl alle großen IT-Hersteller und Telekommunikationsgesellschaften sind dort mit großen Ständen vertreten. Sie bieten für mobile Anwendungen Providerleistungen an, offerieren innovative Software-Lösungen oder stellen die neuesten Endgeräte aus. Außerdem gibt es zusätzlich einen Kongress.

Sind auf der Messe nur die Experten unter sich? 

Zielgruppe ist in der Tat der professionelle Kunde, nicht der Privatanwender. Mit hohen Preisen für eine Tageskarte setzen die Veranstalter hier bewusst Barrieren. Dennoch ist die Messe sehr gut besucht.

Warum machen Sie bei einem NRW-Gemeinschaftsstand mit?

Das NRW-Angebot ist gut abgestimmt auf den Bedarf kleinerer und mittelständischer Unternehmen. Für uns wäre eine Teilnahme ansonsten schwieriger zu bewerkstelligen – nicht nur aufgrund der Kosten, sondern auch unter dem Aspekt der damit verbundenen umfangreichen Organisation.

Beim NRW-Gemeinschaftsstand bekommt man ein Komplettpaket angeboten. Ich liefere den Organisatoren mein Firmenlogo, ein Standmotto sowie die zentralen Werbeaussagen, übersende vorab meine Unternehmensbroschüren und fliege selber erst zum Messebeginn nach Barcelona. Wenn ich ankomme brauche ich mich um nichts zu kümmern: Stand, Strom, Wasser, Internetanschluss – alles ist vorhanden. Das ist gut gemacht und von Jahr zu Jahr besser geworden..

Fällt Ihre kleine Firma bei dieser großen Veranstaltung überhaupt auf?

Ja, der NRW-Stand liegt sehr zentral. Folglich bleiben dort viele Interessenten stehen, woraus teilweise sehr lohnende Gespräche resultieren.

Außerdem hat NRW-International ein sehr gutes Rahmenprogramm organisiert. Es gab beispielsweise einen Besuch beim Bürgermeister von Barcelona. Dazu kamen auch spanische Unternehmer und Vertreter von Unternehmerverbänden. Solche Kontakte sind äußerst nützlich, wenn man in Spanien Fuß fassen will..

Sie wollten sich auf der Messe eigentlich vor allen Dingen informieren. Welche Vorteile hatte es für Sie, auch als Aussteller dort aufzutreten?

Unter den Ausstellern entsteht eine besonders vertrauensvolle Atmosphäre, es entwickeln sich Beziehungen. Deshalb hat man bei den Gesprächen mit den Spezialisten anderer Firmen als Mitaussteller einen hohen Stellenwert.

Worüber haben Sie sich mit den Experten ausgetauscht?

Ein wichtiges Thema ist in den nächsten Jahren Mobile Security. Besonders im industriellen Bereich werden zunehmend mobile Anwendungen eingesetzt – zum Beispiel für die Steuerung von Maschinen oder zur Überwachung von Produktionsanlagen. Die Datenübertragung “end-to-end“ ist jedoch noch völlig unzureichend abgesichert. Ich suche Anbieter, die dafür praktikable Sicherheitslösungen bereits vorliegen haben oder gerade entwickeln, um hier eventuell gemeinsam etwas anbieten zu können. Das hat in Barcelona prima geklappt.

Was erkunden Sie sonst noch auf einer solchen Messe?

Mein Ziel ist es, herauszufinden wie mittelständische Unternehmen mit aktuellen Sicherheitsbedrohungen umgehen. Zum Beispiel, ob sie sich Gedanken über die Risiken des Abhörens von Mobilfunkgesprächen oder auch über die zunehmende Bedrohung hinsichtlich Wirtschaftsspionage machen. Oder auch welches Risikobewusstsein besteht und welche Abwehrmaßnahmen bereits getroffen werden.

Wie gehen sie bei Ihren Befragungen vor? 

Gemeinsam mit einem Studenten der ESADE Business School in Barcelona, an der ich selber studiert habe, gehe ich gezielt zu bestimmten Ständen und befrage dort die jeweiligen Ausstell

Wird man Sie auch in Zukunft als Aussteller in Barcelona antreffen?

Im nächsten Jahr bin ich mit Sicherheit wieder dabei. Erst wenn ein Unternehmen das dritte oder vierte Mal auf einer Messe ist, wird es als Spezialist für ein bestimmtes Thema von Besuchern und Mitausstellern bewusst wahrgenommen.

Messetipp

Die Messe „Mobile World Congress“ findet jährlich im Februar in Barcelona (Spanien) statt. Sie ist die Leitmesse in Europa für Mobilkommunikation und Wireless. Rund 50.000 Fachbesucher aus 180 Staaten zählen die Veranstalter, darunter 2.800 Geschäftsführer. Nordrhein-Westfalen ist schon seit vielen Jahren auf der Messe mit einem Gemeinschaftsstand präsent. Mittelständische Firmen aus NRW können dort als Aussteller auftreten.

www.mobileworldcongress.com